Denkzettel 158

Die­ses „nicht“ ist ei­ne Funk­ti­on des kal­ku­la­to­ri­schen Geis­tes, des Rech­nens, und nicht des Den­kens, des sen­so­ri­schen Geis­tes: wir kön­nen nicht nichts emp­fin­den, wir kön­nen nicht nichts den­ken — doch wir kön­nen nicht be­rech­nen, was wir un­ter die­sen oder je­nen Um­stän­den emp­fin­den oder den­ken. (Zu­min­dest ist das ei­ne Zuversicht.)

(Der Mensch hat kei­nen Sinn für nicht-Sei­en­des. Er kann nur da­mit rech­nen und es: nicht den­ken, nicht empfinden.)

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