Denkzettel 160

Ist für René Descartes, mithin: die Wissenschaft, Gott ein rechnender, für die Christen ein liebender, ist es für Andere ein „im Begriff sein“.

Und Philosophie ist dann nichts Mathematisches oder Religiöses; dann ist es etwas Existenzielles.

(Und als solches dann etwas, das weder das Mathematische noch das Religiöse ausschließt.)

Denkzettel 132

Zum einen sind die Naturwissenschaften, die die Welt – mit der Rationalität des Verstandes – vermessen.
Zum Anderen die Kulturforschungen, die die Welt – mittels der Relationalität der Vernunft – ermessen.
(Die Rede von „Geisteswissenschaften“ sollte fallen gelassen werden.)

Philosophie sollte die Grundlage allen Ermessens bilden, allen Denkens.
Wie Mathematik die allen Vermessens, allen Rechnens, sein sollte.
(Die Logik der Mathematik sollte von der Logik der Philosophie unterschieden werden.)

(Es rät sich wohl, beides weder zu verwechseln noch zu vermischen und so also voneinander gut geschieden zu halten, um keines zu verwässern. Die Differenz, die Spannung, ist wichtig.  … Weiterlesen➜

Indigenialität

Ein paar Gedanken zu etwas zutiefst Menschlichem

Als Rezension zu u.g. Buch des Dr. phil. und als Schriftsteller und Journalist sowie als Hochschuldozent tätigen Autors Andreas Weber kann dieser Beitrag wohl nicht angesehen werden. Vielmehr ist er ein Protokoll eines Gedankenganges, zu dem die Lektüre des Textes angeregt hat.

Den Inhalt des Buches möchte ich gerne mit „Was Sie schon immer über Weisheit wissen wollten, aber nie zu fragen wagten.“ illustrierend zusammenfassen. Das Buch kam mir manchmal etwas arg panpsychistisch, irgendwie weltfremd, irgendwie esoterisch, vielleicht für manche auch schlichtweg kindisch, daher. Und so hatte ich mich in diesen Momenten  … Weiterlesen➜