Und die Moral von der Geschicht’ …

Nietzsches »Jenseits von Gut und Böse«, nur anders

Das „Jenseits von“ dieser Betrachtung ist das Jenseits von Mythos und Logos und will nun überhaupt keine Theologie als Grammatik verstehen (Wittgenstein/Luther) oder andere Tricks einsetzen, um über etwas zu reden, wovon notwendigerweise nur geschwiegen werden kann. Dies Jenseits ist gefasst in Sprachlosigkeit, über die gesprochen werden soll, auch wenn sie eben nicht direkt ausgesprochen werden kann. Denn in dieser Sprachlosigkeit verschwindet der Mensch ja nicht. Er bleibt ja da — nun eben als Natur-, nicht als Kulturwesen. Seine Lebenswelt mag da seine Grenze finden, seine natürliche Weltlich- und Wirklichkeit  … Weiterlesen➜

Denkzettel 90

Es gab und gibt Denker/innen (Nietzsche und Wittgenstein seien einmal dazu gezählt), die die Dinge auf den Punkt bringen wollen, den Nagel auf den Kopf treffen wollen, trefflichst noch dazu.
Statt in den Mühlen des Diskurses so feines Mehl zu mahlen, dass damit kein Brot mehr gebacken werden kann.
Doch, freilich, das Spiel des Staubes im Sonnenlicht ist schon schön anzuschau’n und mag den Einen oder die Andere auf die eine oder andere Idee bringen.
(Und, ja: Mehlstaub ist eine hochexplosive Angelegenheit.)
(Und, ja: Es gibt auch überaus schlechte Bäcker/innen.)