Denkzettel

… sind Auf­zeich­nun­gen ge­dank­li­cher Au­gen­bli­cke, Im­pres­sio­nen. In ei­ne kur­ze Sen­tenz wie ein Apho­ris­mus ge­setzt oder al­lein durch ein Bild zum Aus­druck ge­bracht. Es sind kei­ne Leis­tun­gen, al­so nichts aus ir­gend­wel­chen Re­geln Re­sul­tie­ren­des, Ge­schlos­se­nes oder Ge­fol­ger­tes — es sind sich er­ge­ben ha­ben­de ver­wor­te­te Gedanken.

Auch Zi­ta­te sind hier zu finden. 

Denkzettel 257

Die Fra­ge darf, kann und will ge­stellt sein, in­wie­weit uns ein Pri­mat der Ra­tio­na­li­tät (sel­bi­ge ver­kör­pert z. B. durch die Wis­sen­schaft) nicht letzt­lich von un­se­rem Ha­bi­tat ent­frem­det. Ge­lingt dem Men­schen die Re­gu­la­ti­on des Kli­ma­wan­dels auf Ba­sis wis­sen­schaft­li­cher Me­tho­dik, … Wei­ter­le­sen➜

Denkzettel 256

Manch­mal könn­te sich ei­nem schon der Ein­druck auf­drän­gen – und der Ge­dan­ke ist kein Aus­druck von Wis­sen­schafts­feind­lich­keit – das ge­ra­de in der Po­li­tik die Wis­sen­schaft an­ge­ru­fen wird wie ei­ne Kir­che. Und ge­ra­de ein Ethik­rat die­se Funk­ti­on für die Po­li­tik sehr ger­ne erfüllt.

Denkzettel 255

Ge­rech­tig­keit ist wohl der Akt des Aus­gleichs von Un­gleich­heit. Die Recht­spre­chung, von Men­schen­hand ge­schrie­be­ne Ge­set­ze, das zi­vi­li­sa­to­ri­sche Re­gel­werk, mag da dann das In­stru­ment sein. Das Schäu­fel­chen, wel­ches von ei­ner Waag­scha­le nimmt und das Ge­nom­me­ne der an­de­ren zu­gibt. Bis … Wei­ter­le­sen➜

Denkzettel 253

Sie, die sich ab­ge­hängt füh­len in die­ser leis­tungs­ori­en­tier­ten und auch im­mer kom­ple­xer – viel­leicht so­gar da­zu noch kom­pli­zier­ter – wer­den­den Ge­sell­schaft, gren­zen sich durch ihr Ver­hal­ten und ih­re Ein­stel­lun­gen selbst aus und be­schwe­ren sich dann über Ausgrenzung.

Sie emp­fan­den sich als … Wei­ter­le­sen➜