Denkzettel 288

Wer als In­di­vi­du­um zwi­schen rechts und links, vor­ne und hin­ten, oben und un­ten, vor­her und nach­her, ist, exis­tiert, un­ge­teilt im Ge­teil­ten steht, steht letzt­lich ne­ben Spal­ten, die es von an­de­ren In­di­vi­du­en tren­nen. Das di­cho­to­me Ras­tern der Welt, oh­ne dies der Mensch oh­ne Ori­en­tie­rung in der­sel­ben fris­ten müss­te, schafft die Hia­tus, die Klüf­te zwi­schen Kulturen.

Die­se Spal­ten gilt’s zu über­brü­cken, will sich das un­teil­ba­re In­di­vi­du­um an­de­ren In­di­vi­du­en mit­tei­len, kom­mu­ni­zie­ren, Strö­me schaf­fen, um die Span­nun­gen sei­ner Ver­hält­nis­se zu nutzen. 

Kommentar verfassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht freigegeben.