Betrachtungen

… sind mehr oder weniger detaillierte, eher nicht-ratioïde, so betrachtet: vernünftig intuitive, Versuche der Beschreibung von Gesehenem aus einer subjektiven Position, von denen her eine Sache, Angelegenheit, ein Ding, ein Sachverhalt, gehoben verallgemeinert: eine Entität, in den Blick genommen, geschaut wird. Es sind Darlegungen von Perspektiven, Artefakte aus einem Ex-Peri-Mental-Labor (hier gr.-lat. gemeint: aus dem umfassenden Geistigen heraus arbeitend.). Meditationen, auch, frei fließend, Einsichten ver-suchend.

Und die Moral von der Geschicht’ …

Nietzsches »Jenseits von Gut und Böse«, nur anders

Das „Jenseits von“ dieser Betrachtung ist das Jenseits von Mythos und Logos und will nun überhaupt keine Theologie als Grammatik verstehen (Wittgenstein/Luther) oder andere Tricks einsetzen, um über etwas zu reden, wovon notwendigerweise nur geschwiegen werden kann. Dies Jenseits ist gefasst in Sprachlosigkeit, über die gesprochen werden soll, auch wenn sie eben nicht direkt ausgesprochen werden kann. Denn in dieser Sprachlosigkeit verschwindet der Mensch ja nicht. Er bleibt ja da — nun eben als Natur-, nicht als Kulturwesen. Seine Lebenswelt mag da seine Grenze finden, seine natürliche Weltlich- und Wirklichkeit  … Weiterlesen➜

Zeitgeist

Wie entstehen Vergangenheit und Zukunft? Was ist Gegenwart?

Wir1↓Das „Wir“ wird in dieser Betrachtung stilistisch verwendet und meint „Wir Menschen“. Freilich ist damit keinerlei normativer Anspruch für … Weiterlesen... alle werden das wohl kennen: Unsere Erinnerung beginnt nicht am Tag unserer Zeugung, sondern erst sehr viel später. Wo sind wir während dieser Zeit? Gab es uns überhaupt?

Wer sich einmal den Moment der ersten Erinnerung vergegenwärtigt, sollte feststellen können, dass erst ab diesem Zeitpunkt  … Weiterlesen➜

Kampfgeist

Ausgeglichenheit als lebhafte Ruhestifterin

Wer kennt sie nicht, die Kampfkunst Aikido (jap.: 合気道)? Wohl eher: viele. Andere Dinge mit „-do“ am Ende (nein, es ist kein Englisch und steht nicht für „tun“ … obgleich…) sind da geläufiger: Judo, zum Beispiel. Allerdings wird es sich im Großen und Ganzen damit auch schon erschöpft haben.

Das „-do“ stammt hier aus dem Japanischen und bedeutet „Weg“. Freilich ist nicht die Autobahn A5 gemeint, sondern „Weg“ meint hier eine Metapher. „道“, „DO“ in der sog. KUN-Lesung, so gibt das Kanji-Lexikon1↓https://mpi-lingweb.shh.mpg.de/kanji/ — die im Japanischen verwendeten Schriftzeichen chinesischen Ursprungs werden Kanji  … Weiterlesen➜