Denkzettel 180

Die Frage nach dem Sinn des Ganzen ist eigentlich eine völlig überflüssige: Als Ganzes hat dieses keinen Sinn, keinen Zweck, keinen Nutzen für etwas als nur für sich selbst. (Woran sich die Frage nach einem Sinn von Sinn anschließen lässt.) Denn es kann außerhalb des Ganzen nichts geben, für das es von Nutzen sein könnte, einen Zweck erfüllen könnte, Sinn geben oder machen könnte — oder all das eben auch nicht; sonst ist es nicht das Ganze, sondern ein Teil von etwas Größerem, Umfassenderem.
(So ist das eine Ganze eben immer wahr; oder falsch — doch darin dann wieder wahr,  … Weiterlesen➜

Unbrauner Fliegenschiss

2500 Jahre sind ca. 84 Generationen à 30 Jahre.

84 Generationen geschriebene Philosophie.

30 Jahre: Nichts. (Aus der Perspektive eines 58-Lenzigen.)

2500 zu 84.

84.

Nur!

Nur!!

Selbst wenn die Menschheitsgeschichte Artefakte findet, die 5000 Jahre alt sind:

Das sind nur 167 Generationen!

Nur ! !

5000 zu 167.

Das ist: So gut wie nichts. Ein Hüsteln des Menschseins, allenfalls, wenn überhaupt.

Und jetzt als ungefähre Gleichung:

84 ~ 2500/30.
167 ~ 5000/30.

Oder, umgeformt:

30 ~ 2500/84.

Pascal: Sternschnuppe.

(Magie der großen Zahl / Realität der schlichten Relation.)

Nur ! !

Will hinweisen auf: nach nur 84 Zyklen  … Weiterlesen➜

Denkzettel 173

Was passiert, eigentlich, wenn wir die Bedingung(en) der Möglichkeit von Erkenntnis erkannt haben? Oder, vielleicht habe ich ja da etwas nicht mitbekommen, befinde mich also dahingehend im Modus der Unwissenheit: Was passierte, eigentlich, als die Bedingung(en) der Möglichkeit von Erkenntnis erkannt war(en)?

(Im Hintergrund schwingt die Frage, ob diese Bedingung(en) überhaupt erkannt werden können? Und weiter, sollte dieses Erkennen unmöglich sein: Wie sehr hat unser Streben, unser Wollen, nach genau diesem Erkennen der Bedingung(en) der Möglichkeit von Erkenntnis unser Seinsverständnis geprägt — und womöglich einem nicht-erkennenden Akt, z. B. Erfahrung, der Bedingung(en) der Möglichkeit von Erkenntnis verunmöglicht?)